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Diversity (Deutschland)

Prof. em. Alfred Holzbrecher

Professionalisierung von Lehrkräften im Arbeitsfeld "diversity"

Vielfalt (vor)leben – ein hoher Anspruch für Lehrer/innen in einer Institution mit einer nationalstaatlich-monolingualen Tradition. Ihre Professionalisierung lässt sich zum einen als gesellschaftlicher Anspruch und Anforderung formulieren, zum anderen muss die Subjektperspektive fokussiert werden: Welche Strategien wählen sie selbst, wenn sie sich interkulturelle Kompetenz aneignen und im Unterricht Differenzsensibilität entwickeln?

Eine solche Akteursperspektive führt zur nächsten, entscheidenden Frage: In welcher Weise können die Lehrkräfte unterrichtliche Profilschwerpunkte – wie z.B. SchülerInnenaustausch, Elternarbeit, DaZ, Globales Lernen/Interkulturelle Perspektiven im Fachunterricht etc. – in den Kontext eines Schulentwicklungsprozesses einbinden? Nur auf diese Weise können sich Synergieeffekte entwickeln und vor allem nachhaltigere Wirkungen, wenn die Aktivitäten Einzelner institutionell gerahmt werden.

Vor dem Hintergrund dieses Anspruchs wurden in einem Impulsvortrag Arbeitsfelder einer diversitätsbewussten Schulentwicklung identifiziert und insbesondere Verbindungslinien zu didaktischen Handlungsfeldern gezogen.

In Arbeitsgruppen wurde die didaktische Handlungsebene vertiefend bearbeitet, u.a.  zu den Themenfeldern: Fachdidaktische Konkretisierung interkulturellen und globalen Lernens, Aufgabenmodellierung mit einer didaktischen Differenzierungsmatrix, Konfliktanalyse, Szenarien einer interkulturellen Unterrichts- und Schulentwicklung (Zukunftswerkstatt) am Bsp. von Elternarbeit, DaZ und Schüleraustausch.