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18. Mai 2017 | Site-Event 2

Die gestalterische Zukunft von modernen Arbeitswelten für 'Digital-Worker'

Arbeits- und Lernwelten der "Generation C"

Ist das klassische Büro von gestern auch noch heute und morgen die angemessene Arbeitsumgebung? Und welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Lernumgebungen?

Am 25. Mai 2017 gaben hierzu Markus Klups von der Zukunftsagenten GmbH und Eckard Foltin von Foltin Future Consulting inspirierende Einblicke in die zukünftigen Arbeits- und Lernwelten für die "Generation C". So bezeichnet Herr Foltin die neue (Arbeits-)Generation. Dabei steht C für "Connected".

Vernetzte Arbeitswelten der Zukunft

Allzeit und überall vernetzt sein – diese Möglichkeit der Digitalisierung wirkt sich bereits schon heute auf die Arbeitswelten aus und wird in Zukunft noch weitere neue Formen annehmen. Markus Klups glaubt daher fest daran, dass Netzwerke durch die neuen digitalen Gegebenheiten starre Strukturen ersetzen werden. So werde es immer wichtiger werden, mit wem man vernetzt ist – auch über die Grenzen der eigenen Organisation hinaus.

Die vernetzte Art zu arbeiten führe weiterhin zu vielfältigen Formen der Beschäftigung, die heutzutage schon von Bürotätigkeiten bis hin zu Projektarbeit, Crowd-Working und Co reichen können. Daher fordert Herr Klups, Arbeit und Aufgaben neu zu denken und die Vorstellung eines "Normalarbeitsverhältnis" zu überdenken.

Lebenslanges Lernen: Ein Blick in das Jahr 2030

vergrößern: 25. Mai 2017 Einblicke in die zukünftigen Arbeits- und Lernwelten
Eckard Foltin

Es gibt sie noch: die traditionellen Klassenzimmer. Doch wie lange werden diese noch so aussehen, wie wir sie selber aus der eigenen Kindheit kennen? Als Gedankenexperiment stellte Herr Foltin hierzu vier Zukunftsbilder vor, die 2012 aus einer Delphi Experten-Befragung zum "Lernen 2030" hervorgingen.

Diese Zukunftsbilder verdeutlichen, dass sich die Möglichkeiten des Lernens in der Arbeitswelt in den nächsten Jahren ganz massiv verändern werden. Dies kann (und sollte?) auch das Lernen im traditionellen Bildungswesen beeinflussen. Wenn man daher die zukünftigen Lernwelten mitgestalten möchte, muss man sich dessen bereits jetzt schon bewusst sein und erste Schritte einleiten.

Zukunftsbilder

Teams erzeugen den nötigen Enthusiasmus

vergrößern: Teams erzeugen Enthusiasmus
Teams erzeugen Enthusiasmus

Zum Abschluss dieses Berichts, aber zu Beginn der Veranstaltung, stellte Herr Foltin eine Abwandlung des bekannten Schnick Schnack Schnuck-Spiels vor. Hier konnten die Teilnehmenden selbst erleben, dass Ideen Enthusiasmus und Unterstützung von anderen brauchen sowie, dass ein Perspektivenwechsel bereichernd sein kann (hier von GegnerIn zur UnterstützerIn).

Und so funktioniert es: Alle Anwesenden stehen auf und spielen mit ihrer/ihrem jeweiligen SitznachbarIn eine Runde Schnick Schnack Schnuck. Die VerliererInnen stellen sich hinter die GewinnerInnen und feuern diese in der nächsten Runde gegen die/den benachbarten GewinnerIn an. Je länger das Spiel geht, desto weniger kleinere Teams gibt es und desto länger werden die noch bestehenden Schlangen. Letztlich stehen sich zwei SpielerInnen gegenüber, die um den Gesamtsieg kämpfen.