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Viele Schulen, ein Buch – SchülerInnen zeigen Werke im ZfL

In der neuen Ausstellung im ZfL sind die kreativen Auseinandersetzung von Jugendlichen mit dem Roman "Der Pfad. Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit" und mit der nationalsozialistischen Diktatur zu sehen.

Aufgeregt und voller Vorfreude, ihre Ergebnisse präsentieren zu können, luden 28 GymnasiastInnen aus Köln, Darmstadt und Neusäß (Bayern) für Ende April zur Vernissage ins Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln. Die neue Ausstellung zeigt Arbeiten der SchülerInnen zum NS-Roman "Der Pfad".

Sie setzten sich Anfang März während der Projekttage "Viele Schulen, ein Buch", im Rahmen des Lese- und Schreibförderprojekts LESEPUNKTE, mit dem Jugendroman auseinander. Er handelt von der Geschichte des zwölfjährigen Rolf und dessen Vater, die 1941 auf der Flucht vor der Gestapo einem gefährlichen Pfad über die Pyrenäen folgen müssen. Die Projekttage wurden von der Klaus Tschira Stiftung unterstützt.

Autor Rüdiger Bertram stellte den Jugendlichen im März sein Buch vor. Nach der Lesung besuchten die Projekteilnehmenden das Kölner NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus. Sichtlich nachdenklich setzten sie sich anschließend in Schreib-, Illustrations- und Theater-Workshops mit dem Thema Flucht und Verfolgung im Nationalsozialismus auseinander.

Die Schülerin Sayna z.B. illustrierte in ihrem Bild "Gefangen im Pfad" verschiedenen Aspekte des Gefangenseins im Buch: Rolf wird zwar nicht von den Nazis gefangen, kann aber auch nicht mehr zurück. Er hat einen Pfad, dem er folgen muss.

Diese und viele weitere kreative und beeindruckende Werke der Jugendlichen sind ab sofort zu den ZfL-Öffnungszeiten bei uns in der Immermannstraße 49 zu sehen.

Weitere Informationen auf der Website von LESEPUNKTE

https://lesepunkte.de/news/rueckblick-viele-schulen-ein-buch