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Wettbewerb 2018

Me and my America

Wie sieht für Dich/Sie die deutsch-amerikanische Freundschaft in Zukunft aus?

vergrößern: Route 66

Jedes Jahr fliegen Hunderttausende von Menschen als Touristen, WissenschaftlerInnen, StudentInnen, SchülerInnen, KünstlerInnen oder als Geschäftsleute von der einen Seite zur anderen Seite des Atlantiks. Dieser rege Personenaustausch pflegt die kulturellen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland. Es gibt seit langem eine enge wirtschaftliche und politische Verbundenheit zwischen beiden Staaten. Beide Länder teilen unzählige gemeinsame Erfahrungen, Werte und Interessen, aber auch Kontroversen.

Mit dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, der den Wahlkampf mit dem Slogan "America First" gewann, der die NATO als obsolet bezeichnete, der den Brexit feiert und gleichzeitig die Europäische Union verteufelt, scheinen diese langjährige Sympathie und die transatlantische Partnerschaft auf wackeligen Beinen zu stehen.

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Welche Vision haben Studierende, LehrerInnen und SchülerInnen von der zukünftigen deutsch-amerikanischen Freundschaft?

Das wollen das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln, das Amerika Haus NRW und die TU Dortmund wissen. Sie loben daher gemeinsam den Wettbewerb "Me and my America" aus.

Wer kann mitmachen?

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Studierende im Lehramt oder anderen Studiengängen, ReferendarInnen, SchülerInnen und Schulklassen bzw. Grund- und Leistungskurse in Nordrhein-Westfalen.

Worum geht es?

Wir suchen Deine/Ihre persönliche Vision, wie sich die USA in den kommenden Jahrzehnten in den Bereichen Bildung, Kultur, Politik, Wirtschaft oder Energie verändern könnten und was das für Dich/Sie selbst, das Umfeld und den (Lehr-)beruf bedeutet.

Deine/Ihre Beiträge sollen einen Anstoß geben, sich mit dem Bild über die deutsch-amerikanischen Beziehungen auseinanderzusetzen.

Wie nimmst du teil? Wie nehmen Sie teil?

Du kannst dich/Sie können sich mit einem Beitrag in Form eines Podcasts, Videos oder Essays bewerben. Darin setzt Du dich/setzen Sie sich mit der deutsch-amerikanischen Geschichte bzw. Freundschaft auseinander und entwickelst/entwickeln Visionen für die Zukunft. Deiner/Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Ohne Dir/Ihnen Vorgaben machen zu wollen, könnten mögliche Themenfelder sein:

  • Bildung: Sollte Bildung für alle frei sein? Oder ist es gerade gut, dass Exzellenz gefördert wird? Könnte eine US-Campuskultur in Deutschland funktionieren?
  • Kultur: Welche Musik/Filme/etc. sollten AmerikanerInnen/Deutsche aus der jeweils anderen Kultur kennenlernen? Komponieren/filmen Sie auch gerne selbst etwas.
  • Politik: Welche Gemeinsamkeiten/Unterschiede gibt es in den Systemen? Wäre es sinnvoll, wenn die USA ein Mehrheitswahlrecht bekämen bzw. Deutschland ein präsidiales System?
  • Wirtschaft: Wie können die USA von Deutschland bzw. Deutschland von den USA lernen? Was sind Modelle des einen Landes, die sich auf das andere übertragen lassen (im Falle Deutschlands z. B. das duale Ausbildungssystem)?
  • Gesellschaft: Gibt es 'den Deutschen' oder 'den Amerikaner' bzw. eine deutsche oder amerikanische Mentalität? Oder mehrere?

Wo und bis wann reichst Du/reichen Sie den Beitrag ein?

Bitte erstelle Deine/erstellen Sie Ihre Beiträge in einem gängigen Dateiformat, also PDF (Text), MP3 o. ä. (Audio) bzw. MP4/AVI/MKV o. ä. (Video). Lade/Laden Sie die Datei in einen geeigneten Cloud-Speicher (z. B. Dropbox, YouTube) und schicke/schicken uns dann den Link an zfl-meandmyamerica(at)uni-koeln.de. Bitte schick/schicken Sie uns die Dateien nicht direkt per E-Mail zu.

Einsendeschluss ist der 1. Mai 2018

Was sind die Preise?

Die Jury lobt insgesamt drei PreisträgerInnen in den drei Kategorien Audio, Video und Textverarbeitung aus.

  • Einzelpersonen erhalten je Kategorie ein Preisgeld von 200 Euro
  • Schulklassen bzw. Kurse erhalten je Kategorie 300 Euro

Die Gewinnerbeiträge sollen in einer Konferenz im Spätsommer 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen

vergrößern: Brooklyn Bridge

Dr. Benjamin Becker
Amerika Haus e.V. NRW

Dr. Jan Springob
Zentrum für LehrerInnenbildung, Universität zu Köln

Dr.' Raphaela Tkotzyk
TU Dortmund