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PEP Mentoring

Potenziale – Entscheidungen – Pläne

Sie studieren Lehramt auf Staatsexamen nach LPO 2003 und fragen sich:

  • Welche Alternativen zum LehrerInnenberuf gibt es nach dem Lehramtsstudium?
  • Kurz vor dem Abschluss kommen Zweifel auf, ob LehrerIn wirklich die richtige Karrierewahl ist?
  • Wie und wo kann ich meine Stärken am Besten einsetzen?

Wer bin ich und wenn ja, wo will ich hin?

Das PEP Mentoring an der Universität zu Köln bietet Lehramtsstudierenden der LPO 2003 eine Möglichkeit, über Schule hinaus zu denken. Ziele und Inhalte des Mentorings sind u.a.:

  • Klärung individueller beruflicher Ziele und Berufswahlreflexion
  • Entfaltung und Stärkung von Selbst- und Methodenkompetenz
  • Identifizieren von Kompetenzen, Bedürfnissen und Potentialen
  • Entwicklung von Strategien für den erfolgreichen Studienabschluss und den Berufs(quer)einstieg

Lernen von Erfahrungen nach individuellen Vereinbarungen

Im PEP-Mentoring werden MentorInnen-Mentee-Duos aus LPO2003-Lehramtstudierenden und Seniorenstudierenden gematcht. Es handelt sich um Seniorenstudierende mit Erfahrungen im Bereich Schule, Beratung und/oder Personalentwicklung.

Die Lehramtsstudierenden reflektieren über Einblicke in die unterschiedlichen Berufsbiographien der MentorInnen Entscheidungswege und Karriereoptionen. Die MentorInnen werden durch den Dialog ebenfalls angeregt die eigenen Berufslaufbahn zu reflektieren.

Eigene und authentische Lösungswege entwickeln

Das zentrale Anliegen eines jeden Mentoring-Prozesses ist dabei die Entwicklung einer individuellen Strategie. Der/die MentorIn gibt keine Lösungen vor, sondern regt dazu an, eigene, authentische Lösungswege zu entwickeln.

Dazu ist es hilfreich, sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden, gewohnte Denkroutinen und individuell verfestigte Handlungslogiken zu durchbrechen und alternative Möglichkeiten erkennbar und nutzbar zu machen. Dies geschieht in einem geschützten Rahmen, im persönlichen Gespräch zwischen dem/der Mentee und dem/der MentorIn.

Von Seiten der MentorInnen wird eine Schweigepflichtserklärung unterzeichnet: Alle Informationen werden vertraulich behandelt.

Mentoring-Prozess mit vier Phasen

Der Mentoring-Prozess gliedert sich in vier Phasen:

  • Vorbereitung und Kennenlernen
  • Reflexionsphase
  • Aktionsphase
  • Evaluation

Die sieben Präsenztermine dauern maximal 60 Minuten und sollten in einen Zeitraum von 2 bis 3 Monaten durchgeführt werden, darüber hinaus ist das Schreiben eines Selbstreports zur Selbstreflexion der bisherigen Berufserfahrungen und Kompetenzen vorgesehen.

Kostenloses Angebot für LPO 2003 Lehramtsstudierende

Das PEP-Mentoring ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) und dem Arbeitsbereich Gasthörer und Seniorenstudium der Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit der Universität zu Köln. Das im Rahmen dieses Kooperationsprojektes angebotene individuelle Mentoring durch erfahrene Seniorstudierende ist für die Lehramtsstudierenden kostenlos. Die Seniorstudierenden arbeiten ehrenamtlich.

Was PEP-Mentoring nicht ist

Das Mentoring-Angebot umfasst keine Schreibberatung, keine Prüfungsberatung, keine Hilfe beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen, keine Psychosoziale Beratung oder Stellenvermittlung bzw. Stellenmarktanalyse. Hierfür gibt es weitere Angebote der Universität zu Köln und des Kölner Studierendenwerks.

Bewerbung

Interessierte LPO 2003-Studierende können sich per Email bei daniela.maas(at)uni-koeln.de bewerben.

Aus einer Datenbank von MentorInnen wird dann zusammen mit den Studierenden ein Mentor/eine Mentorin ausgesucht und kontaktiert.