zum Inhalt springen

Schulprojekt-Tage über NS-Flucht-Roman "Der Pfad"

Der auf Tatsachen beruhende Jugendroman "Der Pfad. Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit" des Kölner Autors Rüdiger Bertram bildet im März den literarischen Rahmen für die Projekttage, die das Leseförderprojekt LESEPUNKTE mit kölner, hessischen und bayerischen Schulen veranstaltet.

vergrößern: Viele Schulen, ein Buch

"Der Pfad" erzählt von der Geschichte des zwölfjährigen Rolf und dessen Vater, die 1941 auf der Flucht vor der Gestapo einem gefährlichen Pfad über die Pyrenäen folgen müssen. Der Roman nimmt die Themen Flucht und Freundschaft, die geprägt sind von Abenteuern und Herausforderungen, in den Blick.

Die Lesung mit dem Kölner Autor Rüdiger Bertram am 8. März in der Universitäts- und Stadtbibliothek bildet den Auftakt für die Projekttage. Im Gespräch berichtet Bertram im Anschluss über die Entstehung und den historischen Hintergrund des Romans.

Des Weiteren ist ein Besuch im NS-Dokumentationszentrum Köln (EL-DE-Haus) geplant sowie Workshops, in denen die Jugendlichen ihre Eindrücke kreativ zum Ausdruck bringen können. Ab dem Sommersemester 2018 werden die Ergebnisse der TeilnehmerInnen sowie die Eindrücke aus den Projekttagen dann in einer Ausstellung im ZfL an der Universität zu Köln zu sehen sein.

Insgesamt nehmen 27 Jugendliche von sechs Schulen teil, die aus den Jahrgangsstufen sieben bis elf kommen.

Die Projekttage "Viele Schulen, ein Buch" werden von der Klaus Tschira Stiftung finanziell unterstützt. Die Veranstaltung ist inspiriert vom 2017 an der Universität zu Köln durchgeführten Projekt "Eine Uni, ein Buch", das am Roman "Kind aller Länder – Kind keines Landes?" Irmgard Keuns historische und aktuelle Fluchterfahrungen in Beziehung setzte.

Weitere Informationen

https://lesepunkte.de/viele-schulen-ein-buch