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Chancengerechte Bildungsübergänge gestalten

WEICHENSTELLUNG für Ausbildung und Beruf

vergrößern: WEICHENSTELLUNG Förderprogramm für Ausbildung und Beruf in Köln Nordrhein-Westfalen

Neu zugewanderten SchülerInnen begegnen in der Schule auf dem Weg zur Ausbildung oder zum Studium besonderen Herausforderungen. Neben dem Erlernen der deutschen Alltags- und Bildungssprache, müssen sie sich in kürzester Zeit in einem neuen Schulalltag zurechtfinden und beruflich orientieren. Im Projekt WEICHENSTELLUNG – FÜR AUSBILDUNG UND BERUF werden neu zugewanderte Jugendliche in der sensiblen Phase auf dem Weg zum Schulabschluss und dem Übergang in die Ausbildung oder zum weiterqualifizierenden Schulbesuch von Lehramtsstudierenden der Universität zu Köln und der Katholischen Hochschule Köln in einem Mentoringprogramm begleitet. Das Projekt wird in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius durchgeführt.

Neben der erfolgreichen Etablierung des Projekts WEICHENSTELLUNG für Viertklässler startet das Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln im Wintersemester 2019/2020 mit der neuen Projektsäule WEICHENSTELLUNG für Ausbildung und Beruf zunächst mit neun Lehramtsstudierenden und 27 Jugendlichen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Köln durchgeführt, von der drei Studierende der Sozialen Arbeit am Projekt als MentorInnen teilnehmen werden.

Die Lehramtsstudierenden bilden mit den Studierenden der Sozialen Arbeit multiprofessionelle Teams, in denen sie die Jugendlichen in Kleingruppen sowohl sprachlich und fachlich als auch in Hinblick auf ihre Resilienz und berufliche Orientierung fördern. Sie begleiten die Jugendlichen dabei 3 Stunden wöchentlich im Fachunterricht und fördern sie weitere zwei Stunden in der Woche individuell. Alle sechs Wochen bereiten sie zudem ein berufsvorbereitendes Angebot in Form von Exkursionen oder Trainings für die Jugendlichen vor.

Ein Gewinn für alle

Insgesamt profitieren alle Beteiligten:

  • Entwicklungschancen von neu zugewanderten SchülerInnen in der Regelklasse werden optimiert, die aus vielfältigen Gründen keine adäquate Förderung erfahren
  • Neu zugewanderte Jugendliche werden befähigt einen Schulabschluss zu erlangen, der als Türöffner gilt für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder den weiteren Schulbesuch, beispielsweise in der gymnasialen Oberstufe
  • LehrerInnen werden bei der individuellen Förderung unterstützt
  • Lehramtsstudierenden und Studierenden der Sozialen Arbeit werden in einem phasen- und hochschulübergreifenden Modellprojekt intensive theoretisch reflektierte Praxiserfahrungen im pädagogischen Alltag ermöglicht
  • Lehramtsstudierende absolvieren ihre Pflichtpraktika EOP und BFP im Projekt
  • Die Sensibilität Lehramtsstudierender und Studierender der Sozialen Arbeit für die migrationsbedingten Herausforderungen in Bezug auf die schulische Einbindung neu zugewanderter SchülerInnen wird geschärft

Integrierte bildungswissenschaftliche Begleitung für die Studierenden

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Die teilnehmenden Studierenden werden in Vorbereitungs- und Begleitseminaren intensiv in ihrer Arbeit mit den Jugendlichen betreut. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Supervision, die den Studierenden begleitend von einer erfahrenen Kinder- und Jugendpsychologin angeboten wird. Die Studierenden sind während des Projekts als studentische MitarbeiterInnen an der Universität zu Köln angestellt (Lehramtsstudierende) oder arbeiten als Honorkräfte (Studierende der Sozialen Arbeit).

Wir freuen uns über die Bewerbung von Lehramtsstudierenden

Mitmachen?

Bewerben können sich Lehramtsstudierende der Universität zu Köln aller Schulformen und Fächer, die sich im ersten bis vierten Semester befinden. Wünschenswert sind dabei erste Vorerfahrungen in der (Bildungs-)Arbeit mit Kindern. Die offizielle Bewerbungsphase startet Anfang Mai. Die Studierenden der Katholischen Hochschule bewerben sich direkt bei Frau Prof.' Dr.' Karla Verlinden.

Informationen für Studierende