zum Inhalt springen
10.11.2021

Kölner Schulen mit Preis für Toleranz ausgezeichnet

Universität zu Köln und Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste zeichnen am 18. November drei Kölner Schulen mit einem Preis für Toleranz aus. Zum 24. Mal werden auch die Toleranzringe an drei führende Persönlichkeiten verliehen.

Die Universität zu Köln und die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste zeichnen am 18. November zum vierten Mal drei Kölner Schulen mit einem Preis für Toleranz und einem Preisgeld von 2000 Euro aus. Die Preisverleihung findet im Rahmen der jährlichen Verleihung der Toleranzringe statt, mit denen die Europäische Akademie führende Persönlichkeiten, die sich für einen grenzüberschreitenden Dialog und gegen Rassismus einsetzen, würdigt. Gastgeber der diesjährigen Preisverleihung ist die Technische Hochschule Köln. Sie feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.

Drei Schulen aus dem Raum Köln – die Rosenmaarschule (Kölner Grundschule), die Peter-Jordan-Schule (Förderschule der Stadt Hückelhoven) und die Offene Schule Köln (Gesamtschule) – werden am 18. November in der Aula, Campus Südstadt, der Technischen Hochschule Köln für ihre Verdienste um ein tolerantes Miteinander mit dem Preis "Toleranz macht Schule – Schulen der Toleranz" ausgezeichnet. Die Schulen wurden von Lehramtsstudierenden der Universität zu Köln nominiert und von einem Fachgremium der Universität zu Köln sowie dem Kölner Kuratorium zur Verleihung der Toleranzringe der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste ausgewählt. Dem Kuratorium gehören unter anderem die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Louwrens Langevort, Intendant der Kölner Philharmonie, Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Lale Akgün und Bettina Böttinger an.

Das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln verantwortet die Umsetzung der Nominierung und Verleihung des Schulpreises.

Mit den Toleranzringen werden in diesem Jahr der Vorsitzende der Welt-Bektaschi-Vereinigung in Tirana/Albanien, Hadjji Dede Baba Edmond Brahimaj, Prof. Dr. h.c. mult. Andrea Riccardi, und Prof. Dr. Dr. Walter Homolka, Rabbiner, Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Professor für Jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit, ausgezeichnet.

"In unserer Gesellschaft spüren wir ein zunehmendes Klima der Intoleranz und Unduldsamkeit", sagt Prof. Dr. Klaus Mainzer, Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. "Mit der nun seit 24 Jahren bestehenden Auszeichnung wollen wir zu einem toleranten und friedlichen Umgang der Menschen miteinander beitragen. Diese lebenslange Einübung in Toleranz muss bereits in der alltäglichen Bildungs- und Ausbildungspraxis beginnen."

"Preise für Toleranz haben im Angesicht einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der wir einmal mehr Nein sagen müssen zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, zu Antisemitismus und Geschichtsvergessenheit, eine besondere Relevanz", so Prof. Dr. Axel Freimuth, Rektor der Universität zu Köln.

"Vielfalt und Offenheit zählen zu den Kernwerten der TH Köln. Deshalb haben wir das Angebot, den Toleranzpreis in diesem Jahr – dem Jahr unseres 50. Bestehens – auszurichten, sehr gerne angenommen. Mit dem Preis setzen wir gemeinsam ein Zeichen für eine offene, plurale Gesellschaft, dessen Dringlichkeit auch im Jahr 2021 ungebrochen fortbesteht", so Prof. Dr. Stefan Herzig, Präsident der TH Köln.

Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste zeichnet seit 1997 jährlich führende Persönlichkeiten mit den Toleranzringen aus. Der Preis wurde unter anderem an Kardinal Karl Lehmann, Hans-Dietrich Genscher und an den Dirigenten Daniel Barenboim verliehen. Der Schulpreis „Toleranz macht Schule“ wurde 2017 zum ersten Mal an drei Kölner Schulen verliehen. Die diesjährige Preisverleihung wird vom Verein „Wir helfen“ des Kölner Stadt-Anzeiger und der Deutschen Bank AG unterstützt.

Termin:

Verleihung der Toleranzringe und des Schulpreises
"Toleranz macht Schule – Schulen der Toleranz"
18. November, 16.00 Uhr, Aula, Campus Südstadt, Technische Hochschule Köln, Ubierring 48, 50678 Köln

Fototermin Presse:
18. November, 15.45 Uhr, Aula, Campus Südstadt, Technische Hochschule Köln

Informationen zur Preisverleihung (Programm)
https://zfl.uni-koeln.de/projekte/toleranz-macht-schule/preisverleihung

Pressekontakt:
Merle Hettesheimer
Universität zu Köln, Zentrum für LehrerInnenbildung
+49 221 470-5687
m.hettesheimerSpamProtectionuni-koeln.de