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Ausstellung Kleine Geschichte der LehrerInnenbildung in Köln

Das Lehramtsstudium war im Verlauf der 100jährigen Geschichte der Neuen Universität zu Köln nicht immer das herausragendes Profilelement, das es heute ist. Lehrer*innenbildung existierte an vielen Orten und Einrichtungen mit unterschiedlichen Zuständigkeiten.

Das waren zentrale Erkenntnisse der Ausstellung im Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln, die am 21. Februar 2019 eröffnet wurde. Sie zeichnete, im Rahmen der Feiern zum Universitätsjubiläum, die Entwicklungen der Kölner Lehramtsausbildung seit der Nachkriegszeit nach. Der Kölner Historiker Professor Dr. Jost Dülffer verortete in seiner Eröffnungsrede die lokale Lehrer*innenbildungsgeschichte in der Kölner Universitäts- und bundesdeutschen Bildungsgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts.

Mit Dokumenten aus dem Kölner Universitätsarchiv und solchen der ehemaligen Pädagogischen Hochschule sowie Illustrationen zeigte die Ausstellung, wie die Lehrer*innenbildung bis heute zusammengewachsen ist. Sie stellte ausgewählte Einrichtungen heraus und beleuchtete das Verhältnis von Theorie- und Praxisanteilen im Studium über die Jahrzehnte. So gab sie überraschende Einblicke in das Lehramtsstudium von damals preis. Die Ausbildung der Volksschullehrkräfte war so praxisnah und diejenige der Gymnasiallehrkräfte so praxisfern wie wir sie uns heute kaum noch vorstellen können.

Geschäftsführerin Myrle Dziak-Mahler erinnerte an die Gründungsgeschichte des ZfL und stellte die Ausstellung als Blick zurück in die Zukunft von Lehramt und Schule vor. Die Ausstellung war auch Auftakt des Themenjahres #future19 >>> Learning from Utopia, in dem das Zentrum auf einzelnen Veranstaltungen und der Tagung "Zukunft Schule" (28.-30.8.2019) einen visionären Blick in die Zukunft bis 2029 gab.

Ein Projektteam aus Mitarbeiter*innen mit geschichtswissenschaftlichem Hintergrund und studentischen Mitarbeiter*innen, unter Leitung von Maximilian Ruland, recherchierte in Archiven und Bibliotheken, stellte Dokumente zusammen und gestaltete die Ausstellung.

Begleitet wurde die Ausstellung mit einem Themenheft, das weiteren Informationen enthält.