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bilanz – Bestandsaufnahme und Evaluation von Maßnahmen zur Förderung bildungsbenachteiligter Schüler*innen

Bildungschancen sind in Deutschland nicht gleich verteilt und der Bildungsfolg junger Menschen hängt nach wie vor von ihrer Herkunft ab. Viele Bildungsinitiativen setzen sich daher mit Fördermaßnahmen für eine gezielte Unterstützung bildungsbenachteiligter Schüler*innen ein. Doch wie gut greifen diese Maßnahmen? Die Studie "bilanz" untersucht, wie gut Förderprogramme an Schulen auf den Bedarf von Schüler*innen abgestimmt sind. "bilanz" ist ein Kooperationsprojekt des ZfL mit der Kurt und Maria Dohle-Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Die Studie nimmt 14 Kölner Schulen unterschiedlicher Schulformen in den Blick. An den Schulen werden die Förderprogramme für bildungsbenachteiligte Schüler*innen WEICHENSTELLUNG für Viertklässler sowie WEICHENSTELLUNG Ausbildung und Beruf (ZfL mit Projektinitiative der ZEIT-Stiftung), Dohle AusbildungsCoach (Dohle-Stiftung) und KommMit (ZfL) umgesetzt. Außerdem gibt es Kooperationen mit Fördereinrichtungen (Coach e.V.). "bilanz" befragt Lehrer*innen und Personen, die die Fördermaßnahmen umsetzen, zum generellen Unterstützungsbedarf bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlicher. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Corona-Situation gelegt. Schulschließung und Fernunterricht stellen ohnehin benachteiligte Schüler*innen vor eine zusätzliche Herausforderung.

Zentrale Fragen der Studie sind:

  1. Welche Bedarfe bildungsbenachteiligter Schüler*innen werden grundsätzlich durch das Förderprogramm adressiert?
  2. Inwiefern können diese Maßnahmen in Zeiten von Corona weiter durchgeführt werden?
  3. Haben sich bereits neue Formen der Unterstützung entwickelt?

Die Ergebnisse der Studie können eine Grundlage sein, um Lücken in der Förderung bildungsbenachteiligter Schülerinnen und Schüler zu schließen. Ziel ist es, passgenaue Maßnahmen für Schüler*innen zu entwickeln, um Bildungsbenachteiligung entgegenzuwirken.

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