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Stifterpreis Bildung & Integration

Die PreisträgerInnen 2020

Bachelor

Kira Rohwer, Universität zu Köln / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (Dr.‘ Nicole Vetter): Studierfähigkeit im Kontext sozialer Ungleichheit an Massenuniversitäten: Eine qualitative Analyse von Studierenden der ersten Generation der Universität zu Köln.

Kira Rohwer studiert seit 2020 Soziologie (M.A.) mit den Schwerpunkten Empirische Sozialforschung und Bildung, Arbeitsmarkt, Ungleichheit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zuvor studierte sie von 2015 bis 2019 Sozialwissenschaften (B.Sc.) an der Universität zu Köln. Zu ihrem Bachelorstudium zählten Studienaufenthalte an der Symbiosis International University in Indien 2018 sowie an der Sofia University St. Kliment Ohridski in Bulgarien von 2016 bis 2017. Seit 2020 arbeitet Kira Rohwer als Wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt DIGIFam für das Programm Chancenreich am Lehrstuhl für Elementar- und Familienpädagogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zuvor absolvierte sie 2019 ein Forschungspraktikum in der Deutsch-Panamaischen Industrie- und Handelskammer in Panama. Von 2017 bis 2019 arbeitete sie zudem als Werkstudentin im Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Projekt REHADAT im Kompetenzfeld Berufliche Teilhabe und Inklusion.

Master

Simone Weininger, Universität zu Köln / Humanwissenschaftliche Fakultät (Dr.' Monica van der Haagen-Wulff): Kunst-Raum-Bildung. Über die Gestaltung künstlerischer Räume zur Bearbeitung sozialer Konflikte im Kontext von Flucht. Eine empirische Analyse von Ansätzen und Erfahrungen aus der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Libanon.

Simone Weininger absolvierte ihr Bachelor-Studium mit den Fächern Pädagogik, Politik und Sonderpädagogik an der Universität Würzburg. Parallel engagierte sie sich im Asyl-Arbeitskreis der KHG Würzburg, plante soziale Angebote für Geflüchtete, vertrat den Arbeitskreis auf politischer Ebene und war Mitbegründerin der "Projektgruppe Asyl – Modellprojekt Erstaufnahme". Während des Master-Studiums Erziehungswissenschaft an der Universität zu Köln mit dem Hauptfach Interkulturelle Kommunikation und Bildung arbeitete sie als Bildungsreferentin und Fachbereichsleiterin in der Jugendakademie Walberberg mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen und internationalen Freiwilligengruppen. Zudem war sie im Forschungsvorhaben Inklusive Bildung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Praktikantin tätig. In ihrer Masterarbeit bearbeitete Simone Weininger das Thema der wachsenden sozialen Konflikte mit Gewaltpotenzial im Kontext der Fluchtmigration nach Deutschland. Zur Gewinnung neuer Perspektiven auf den Gegenstand analysierte sie in einem Forschungsaufenthalt im Libanon kunstbasierte Begegnungsprojekte. Die Arbeit zeigt, welche strukturellen Voraussetzungen gegeben sein müssen, um die Zugänglichkeit, Sicherheit und Beständigkeit künstlerischer Begegnungsräume sowie die konstruktive Aufarbeitung von Gewalt zu gewährleisten. Darüber hinaus ergeben sich wertvolle Bezüge zur Radikalisierungsprävention.

Promotion

Lale Yildrim, Freie Universität Berlin/ Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften (Prof. Dr. Martin Lücke) & Universität zu Köln/ Historisches Institut (Prof. Dr. Wolfgang Hasberg): Der Diaspora-Komplex. Geschichtsbewusstsein und Identität bei Jugendlichen mit türkeibezogenem Migrationshintergrund der dritten Generation.

Lale Yildirim ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Freien Universität Berlin im Arbeitsbereich Didaktik der Geschichte. Sie promovierte zu dem Thema: "Der Diaspora-Komplex. Geschichtsbewusstsein und Identität bei Jugendlichen mit türkeibezogenem Migrationshintergrund der dritten Generation". Die theoretische und empirische Arbeit entstand an der Universität zu Köln und an der Freien Universität Berlin. In Köln war sie Mitglied der Graduiertenschule für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln. Vor ihrer Zeit an der Universität arbeitete Sie als Lehrerin an einer Kölner Realschule. Ihre Forschungsschwerpunkte sind historische Diversitäts- und Identitätsforschung in der Migrationsgesellschaft sowie die Entwicklung des Selbstkonzeptes in der LehrerInnenbildung. Seit Juni 2018 ist Yildirim externe Beraterin im BMBF-Verbund "Geschichten in Bewegung. Ehrenämter Erinnerungspraktiken, Geschichtskulturen und historisches Lernen in der deutschen Migrationsgesellschaft".