skip to content

Nachteilsausgleich

Führt eine Behinderung oder eine chronische (physische oder psychische) Erkrankung dazu, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen während einer Prüfung gegenüber den übrigen Studierenden benachteiligt sind (z.B. weil Sie mehr Zeit zum Schreiben benötigen) oder nicht in der Lage sind, die Prüfungsleistung in der vorgesehenen Form zu erbringen, können Sie einen Nachteilsausgleich erhalten (beispielsweise eine Schreibverlängerung).

Bei einem Nachteilsausgleich handelt es sich nicht um eine Vergünstigung. Vielmehr sollen auf diese Weise soweit wie möglich individuell und situationsbezogene Benachteiligungen ausgeglichen werden, die durch gesundheitliche Einschränkungen entstehen. Die Inanspruchnahme eines Nachteilsausgleichs wird nicht im Zeugnis vermerkt.

Antrag

Jeder Fall muss einzeln geprüft werden (Einzelfallprüfung).

Dazu müssen Sie bei der*dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses frühzeitig einen entsprechenden schriftlichen formlosen Antrag stellen, der eine möglichst genaue Darlegung des Sachverhalts beinhaltet.

  • Beschreiben Sie bitte genau wie sich Ihre Behinderung bzw. chronische Erkrankung konkret auf das Erbringen von Studien- oder Prüfungsleistungen auswirkt.
  • Machen Sie bitte Vorschläge, wie ein Nachteilsausgleich aus Ihrer Sicht aussehen könnte.
  • Fügen Sie dem Antrag bitte geeignete Nachweise bei: z. B. ärztliches Attest, Bescheinigung des betriebsärztlichen Dienstes und – falls vorhanden – Behindertenausweis (im PDF-Format).

Anschließend prüft die*der Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses, ob eine Benachteiligung gegenüber anderen Studierenden vorliegt und auf welche Weise diese angemessen ausgeglichen werden kann. Sie*er stimmt sich dazu mit den Vorsitzenden der für Ihren Studiengang zuständigen Fachprüfungsausschüssen ab.

Diese Prüfung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Wir kommen unaufgefordert wieder auf Sie zu, sobald uns eine Entscheidung der*des Vorsitzenden des Gemeinsamen Prüfungsausschusses vorliegt.

Bescheid

Wenn ein Nachteilsausgleich gewährt wird, erhalten Sie einen entsprechenden schriftlichen Bescheid, in dem die Regelungen in Ihrem individuellen Fall aufgeführt sind.

Dieser gilt in der Regel für Ihr gesamtes weiteres Studium. So müssen Sie nicht für jede Prüfung einen neuen Antrag stellen.

Empfehlung

Sprechstunde

Bevor Sie einen Antrag stellen, empfehlen wir Ihnen, einen Sprechstundentermin bei der Leitung des Gemeinsamen Prüfungsamts am ZfL wahrzunehmen, so dass wir Ihren individuellen Fall mit Ihnen persönlich besprechen und Sie bei der Antragsstellung beraten können.

Das Servicezentrum Inklusion an der Universität zu Köln berät übrigens auch zum Nachteilsausgleich sowie zu weiteren Hilfen und Fragen bzgl. des Studiums mit Beeinträchtigungen.

 

Den Antrag senden Sie bitte an folgende Adresse

An die Vorsitzende des Gemeinsamen Prüfungsausschusses für die Lehramtsstudiengänge
Frau Prof.' Dr.' Birgit Weber
z. Hd. Florian Buchberger
Email: zfl-pruefungsamtSpamProtectionuni-koeln.de


Wir unterstützen Sie gern