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19.02.2020

Lehrerbildungszentren wollen Bildungsgerechtigkeit an Schulen stärken

13. Bundeskongress der Zentren für LehrerInnenbildung und Professional Schools of Education in Köln beleuchtet aktuelle Forschungslage / Schulerfolg hängt in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab.

Die Zentren für LehrerInnenbildung und Professional Schools of Education der deutschen Universitäten diskutieren vom 26. bis 28. Februar auf ihrem 13. Bundeskongress über das Thema Bildungsgerechtigkeit.

Nach wie vor hängt der Schulerfolg in Deutschland von der sozialen Herkunft der Schülerinnen und Schüler ab. Das bestätigen aktuelle Studien, wie zuletzt die PISA-Studie 2019. Kinder aus bildungsbenachteiligten Elternhäusern haben es im deutschen Bildungssystem schwerer zu bestehen oder sogar aufzusteigen als Akademikerkinder. Die Studie macht auch deutlich, dass der aktuelle Lehrkräftemangel an den Schulen das Problem weiter verschärft.
ExpertInnen diskutieren auf dem Bundeskongress nun darüber, wie es gelingen kann, Schülerinnen und Schüler gleichermaßen an Bildung teilhaben zu lassen. Der Bundeskongress gewährt einen Blick auf die aktuelle Forschungslage und nimmt den Umgang der Schulen mit dem Thema in den Blick. Dabei werden auch konkrete Projekte zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen vorgestellt.

GastrednerInnen sind unter anderem Dr. Meike Kricke (Vorstand der Montagsstiftung Jugend und Gesellschaft) und der Begründer der Berufsorientierungsplattform „whatchado“, Ali Mahlodji.

Weitere Informationen:

13. Bundeskongress der Zentren für LehrerInnenbildung
und Professional School of Education
26.-28. Februar 2020
Universität zu Köln, Albertus Magnus Platz, 50923 Köln
Hörsaalgebäude und Neues Seminargebäude
(26.2.2020: Vortagung im Zentrum für LehrerInnenbildung Köln, Immermannstr. 49, 50931 Köln)
buko2020.zflkoeln.de