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Wettbewerb 2019

Me and my America

Wie sieht für Dich/Sie die deutsch-amerikanische Freundschaft in Zukunft aus?

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Ein reger Personenaustausch pflegt die kulturellen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland. Es gibt seit langem eine enge wirtschaftliche und politische Verbundenheit zwischen beiden Staaten. Beide Länder teilen unzählige gemeinsame Erfahrungen, Werte und Interessen, aber auch Kontroversen. Diese langjährige Sympathie und die transatlantische Partnerschaft schienen in den Jahren bis 2019 mehr und mehr auf wackeligen Beinen zu stehen.

Welche Vision haben Studierende, Lehrer*innen und Schüler*innen von der zukünftigen deutsch-amerikanischen Freundschaft?

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Das wollten das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln, das Amerika Haus NRW e.V. und die TU Dortmund wissen. Sie lobten daher gemeinsam bereits zum zweiten Mal den Wettbewerb "Me and my America" aus.

Wer konnte mitmachen?

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb waren Studierende im Lehramt oder anderen Studiengängen, Schulklassen bzw. Grund- und Leistungskurse mit ihren Lehrer*innen bzw. Referendar*innen in Nordrhein-Westfalen. Referendar*innen, Lehrer*innen und Schüler*innen konnten sich allerdings nicht als Einzelpersonen bewerben.

Worum ging es?

Gesucht wurden die persönlichen Visionen der Teilnehmer*innen, wie sich die USA in den kommenden Jahrzehnten in den Bereichen Bildung, Kultur, Politik, Wirtschaft oder Energie verändern könnten und was das für sie selbst, das Umfeld und den (Lehr-)beruf bedeutet.

Die Beiträge sollten einen Anstoß geben, sich mit dem Bild über die deutsch-amerikanischen Beziehungen auseinanderzusetzen, und konnten bis Mai 2019 eingereicht werden.

Wie nahm man teil?

Die Teilnehmer*innen konnten sich mit einem Beitrag in Form eines Podcasts, Videos oder Essays bewerben. Darin setzten sie sich mit der deutsch-amerikanischen Geschichte bzw. Freundschaft auseinander und entwickelten Visionen für die Zukunft. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt.

Mögliche Themenfelder konnten sein:

  • Bildung: Sollte Bildung für alle frei sein? Oder ist es gerade gut, dass Exzellenz gefördert wird? Könnte eine US-Campuskultur in Deutschland funktionieren?
  • Kultur: Welche Musik/Filme/etc. sollten Amerikaner*innen/Deutsche aus der jeweils anderen Kultur kennenlernen? Komponieren/Filmen Sie auch gerne selbst etwas.
  • Politik: Welche Gemeinsamkeiten/Unterschiede gibt es in den Systemen? Wäre es sinnvoll, wenn die USA ein Mehrheitswahlrecht bekämen bzw. Deutschland ein präsidiales System?
  • Wirtschaft: Wie können die USA von Deutschland bzw. Deutschland von den USA lernen? Was sind Modelle des einen Landes, die sich auf das andere übertragen lassen (im Falle Deutschlands z. B. das duale Ausbildungssystem)?
  • Gesellschaft: Gibt es 'den*die Deutsche*n' oder 'den*die Amerikaner*in' bzw. eine deutsche oder amerikanische Mentalität? Oder mehrere?

Was waren die Preise?

Die Jury lobte insgesamt drei Preisträger*innen in den drei Kategorien Audio, Video und Textverarbeitung aus.

  • Studierende erhielten je Kategorie ein Preisgeld von 200 Euro
  • Schulklassen bzw. Kurse mit ihren Referendar*innen / Lehrer*innen erhielten je Kategorie 300 Euro

Die Gewinnerbeiträge wurden im Spätsommer 2019 im Rahmen einer öffentlichen Präsentation vorgestellt.

Wir bedanken uns für Ihre Einsendungen

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Dr. Benjamin Becker
Amerika Haus e.V. NRW

Dr. Jan Springob
Zentrum für LehrerInnenbildung, Universität zu Köln

Dr.' Raphaela Tkotzyk
TU Dortmund