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Erfolgreiche Kooperation bei Winterschool 2018

2nd Annual Retreat der Graduiertenschule für LehrerInnenbildung

Ausbau der internationalen Kooperation in fachdidaktischer und bildungswissenschaftlicher Nachwuchsförderung zwischen der Paris Lodron Universität Salzburg, Pädagogischen Hochschule St. Gallen und der Kölner Graduiertenschule für LehrerInnenbildung.

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Winter School in Salzburg

Mit großem Erfolg fand die diesjährige Klausurtagung der Graduiertenschule für LehrerInnenbildung im Rahmen einer internationalen Winter School an der Paris Lodron Universität Salzburg statt.

Unter dem Motto "Lehrer/innenqualität: Forschung zu Lehrer/innenkompetenzen" trafen sich vom 21. bis 23. Februar 2018 über 100 Promovierende, ihre BetreuerInnen und weitere ExpertInnen aus den Fachdidaktiken, den Bildungswissenschaften. Die Veranstalter, die Universitäten Salzburg (School of Education), Köln (Graduiertenschule für LehrerInnenbildung) und die Pädagogische Hochschule St. Gallen machten damit einen großen Schritt in Richtung Internationalisierung und Projekt- und Ausbildungskooperation.

Die School of Education der Paris Lodron Universität Salzburg zeigte 2016 großes Interesse an einer Zusammenarbeit in der Graduiertenausbildung und auf Projektbasis. Eine Delegation Salzburger BetreuerInnen und DoktorandInnen nahm 2017 am ersten Retreat der Graduiertenschule für LehrerInnenbildung in der Eifel teil. Ein fruchtbares Ergebnis der damaligen Klausur war die Weiterentwicklung eines bedarfsorientierten und passgenauen Unterstützungsformates für Graduierte in den Fachdidaktiken und den Bildungswissenschaften.

Das Retreat der Graduiertenschule – eine "Tagung auf Augenhöhe"

Beim Retreat treffen NachwuchswissenschaftlerInnen und deren BetreuerInnen in einem geschützten Rahmen zusammen. Die Universität zu Köln mit ihrer interfakultären Graduiertenschule führt dieses Format im Jahresturnus im Sinne einer qualitätssichernden Betreuung von Graduierten mit Erfolg durch. 
Das Herzstück des Retreats sind die Mentoring Sessions, in denen die Promovierenden ihre Forschungsprojekte vorstellen und auf Augenhöhe diskutieren können.

"Für konventionelle, in der Fachwissenschaft seit langem etablierte, Graduiertenschulen ist dieses Format nichts Ungewöhnliches", erklärt Dr. Gabriele Schwager-Büschges, Koordinatorin der Graduiertenschule für LehrerInnenbildung. "Wir haben bei unserem ersten internationalen Treffen dies um eine Winterschool mit Methodenworkshops erweitert. Das fand große Zustimmung, sowohl bei den DoktorandInnen als auch bei den WissenschaftlerInnen."

Mentorings, Workshops und Strategiegespräche

In Salzburg konnten die DoktorandInnen aus Deutschland, Österreich und Schweiz über unterschiedliche Formate Nutzen für ihre eigenen Promotionsvorhaben mitnehmen. In Postersessions erhielten sie hilfreiches und wertschätzendes Feedback zu ihren Projekten. In Workshops international renommierter ExpertInnen konnten sie ihre Methodenkompetenz vertiefen. In 28 Kleingruppen von zwei bis drei DoktorandInnen sowie MentorInnen, ProfessorInnen und Habilitierende, diskutierten Sie zudem über Fragen aus Kunst- oder Geschichtsdidaktik, Bildungswissenschaften, Mathematik oder Sachunterricht. Für diese Mentoring-Gruppengespräche überlegten sich die Promovierenden das Thema, das sie in gemischten Gruppen mit ExpertInnen diskutieren. So ergaben sich neue, interdisziplinäre Perspektiven und es entstanden interessante Vernetzungsmöglichkeiten und Angebote zur weiteren Beratung.

„Wir sind unserem Ziel, mit den angestrebten Dissertationsprojekten eine internationale Vergleichbarkeit herzustellen, ein gutes Stück näher gekommen", so Professor Stefan Herzig, Prorektor der Universität zu Köln. "Der Blick auf die organisatorische, strukturelle und inhaltliche Ausgestaltung in anderen Ländern ermöglicht, auch unsere Nachwuchsförderkonzepte qualitativ weiterzuentwickeln. Es ergeben sich spannende Gemeinsamkeiten sowie Kontraste, die sich in beginnenden und bestehenden und ausbaufähigen Kooperationen abbilden lassen."

Fortsetzung 2019 in St. Gallen

Am Ende zweier intensiver Tage stand der erfolgreiche Einblick in länderübergreifende Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen bildungs- und fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Zugängen zur Nachwuchsförderung in der LehrerInnenbildung.

"Es gilt nun die Synergieeffekte, die sich aus dem ursprünglichen Kölner Retreat-Format ergeben haben, fortzuführen und mit konkreten Arbeitsschritten die internationale Kooperation in der Nachwuchsförderung der LehrerInnenbildung zu intensivieren", freut sich Dr.' Schwager-Büschges auf den nächsten Retreat.

Diese Winter School ist für Februar 2019 in Planung – dann in St. Gallen.

Impressionen

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