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Graduiertenklassen


Promotionsprojekte sind, je nach thematischem Schwerpunkt, nicht selten im Kontext interdisziplinärer Bildungsforschung angesiedelt; diese sollen trotz ihrer interdisziplinären Verortung in ihren Fachtraditionen verankert bleiben.

Die lebendigen Fachkulturen in den lehrer*innenbildenden Fakultäten der Universität zu Köln bieten häufig für Promovierende interne Betreuungsangebote in Form von speziellen Doktorand*innen-Kolloquien o.ä. 

So lag es nahe, diese innerfakultären Betreuungsstrukturen mit dem strukturierten Programm der GSLB zu verschränken, um so die Qualitätsentwicklung in der Promotionsbetreuung an der UzK weiter zu verbessern.

Aufnahme und Teilhabe am Programm

Die Doktorand*innen der fakultätsinternen Promotionscluster werden als sog. Graduiertenklassen in den Mitgliederstamm der GSLB aufgenommen. Damit haben die so über die GSLB organisierten Doktorand*innen zusätzlich zu ihren fachspezifischen Angeboten Zugang zu den kostenlosen Unterstützungs- und Coachingangeboten des GSLB-Programms.

Die zwei Graduiertenklassen der Philosophischen Fakultät ("Sprachdidaktik Deutsch" und "Didaktiken der Geisteswissenschaften") etablierten als erste eine passgenaue Begleitung der Promotion, die einerseits fachlich-inhaltlich in der Fakultät, andererseits mit einem Schwerpunkt auf dem Aufbau von empirischen Methodenkenntnisse sowie von Softskills zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Graduiertenschule stattfindet.

Erste Klausurtagung der Klasse "Sprachdidaktik Deutsch"

Die Graduiertenklasse „Sprachdidaktik Deutsch“ (Klassensprecher*innen: Prof.' Dr.' Alexandra Zepter, Prof. Dr. Thorsten Pohl, Konstantin Gartfelder und Charlotte Stehr) hatte sich für die erste Klausurtagung der insgesamt zwölf Doktorand*innen und sechs Betreuer*innen für eine Festung entschieden. Über den Dächern von Koblenz in der Jugendherberge Ehrenbreitstein wurde an drei Tagen intensiv zu den Dissertationsprojekten gesprochen, die jeweils in Impulsvorträgen vorgestellt wurden. Die Themen reichten von Leseförderung und der Messung von Lesekompetenzen über das (materialgestützte) Schreiben von Texten und die Modalität der Mündlichkeit im Unterrichtsdiskurs. Neben Aufgaben und Lernarrangements standen auch die Voraussetzungen der Lerner*innen im Fokus, die sich über ihren sonderpädagogischen Förderbedarf oder ihre Erstsprachen annähernd beschreiben ließen.

Die Graduiertenklasse „Sprachdidaktik Deutsch“ tagte vom 03.-05. November 2021 in der JH Koblenz. Foto: © Thorsten Pohl