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Netzwerktreffen

Unsere Graduiertenschule unterstützt den wissenschaftlichen Austausch und fördert interdisziplinäre Forschungsvorhaben. Ziel ist es, sowohl den Fach- als auch den Fachdidaktik-Bezug der Mitglieder zu stärken und verschiedene Forschungsrichtungen, -disziplinen und -methoden zu vernetzen.

Dafür initiieren wir einen regelmäßigen Austausch zwischen unseren Mitgliedern durch verschiedene Formen von Netzwerkveranstaltungen.

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Get Together

Was steckt dahinter?
Das Get Together ist ein entspanntes Netzwerktreffen an dem sich Promovierende, Postdocs, wissenschaftliche Betreuungspersonen und assoziierte Mitglieder vor Ort am ZfL treffen. Am Vormittag werden verschiedene Themenfelder, die im Kontext der akademischen Professionalisierung relevant sind, in Kleingruppen bearbeitet. Dies dient der gegenseitigen Inspiration und Unterstützung. Die Themen werden dabei durch die Teilnehmenden selbst eingebracht. Am Nachmittag steht der offene Austausch untereinander im Fokus, z.B. beim Grillen.

Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können alle Promovierenden, Postdocs und wissenschaftlichen Betreuungspersonen. Auch unsere assoziierten Mitglieder (d.h. Personen vor der Einschreibung zur Promotion oder Habilitation) sowie unsere Alumni sind herzlich eingeladen.

Mitglieder sind dazu aufgerufen sich mit einer eigenen Austausch-Runde oder einem Peer-Workshop zu bewerben.

Wann ist der nächste Termin?
Das Get Together 2026 wird am 23.07.2026 in den Räumlichkeiten des ZfLs ausgetragen. Infos zum Programm und die Anmeldung gibt es hier

Fragen zu den Netzwerktreffen können jederzeit an das Team der GSLB gerichtet werden.

Info für Mitglieder mit Betreuungsaufgaben: Durch den angrenzenden Spielplatz, ist es gut möglich, dass Kinder mitgebracht werden.

Get Together 2025

Am Donnerstag, den 11.09.2025 trafen sich Promovierende, Postdocs und wissenschaftliche Betreuungspersonen zu einem Get Together am ZfL (Immermannstraße 49). Auch unsere assoziierten Mitglieder (d.h. Personen vor der Einschreibung zur Promotion oder Habilitation sowie unsere Alumni) waren dafür herzlich eingeladen.

Die Türen des ZfL waren ab 9:00 Uhr geöffnet und alle Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, sich mit Kaffee, Tee und Snacks für den Tag zu stärken.  Das offizielle Programm begann um 09:30 Uhr und bot- wie in den letzten Jahren - eine Abwechslung aus Impulsen, Workshops und entspannten Austauschrunden.

Nach dem Start mit Townhall-Meeting im ZfL-Raumlabor begannen um 10:30 Uhr die Peer-Austausche innerhalb der verschiedenen Promotionsphasen. 

Von 11:30 bis 13:00 Uhr fanden die Workshops statt. In diesem Jahr bestand das Workshopprogramm aus einer Auswahl an unterschiedlichen Angeboten für alle Phasen der Promotion:

  • Selbst-und Zeitmanagment (Dr.’ Maria Boos, ZfL)
  • Selbstreflexion- und Selbstwertschätzung im Schreibprozess (Dr.’ Anoushka Strang, Promovieren + Erfolg)
  • Wissenschaftspropädeutik stärken – digitale Wege für Schule und Studium (Dr.’ Alexandra Habicher, ZfL)
  • Researcher Profiles und Projektseiten basteln mit Quarto: Open-source scientific and technical publishing system (Dr. Pawel Kulawiak, GSLB)

Am Nachmittag wurde bei bestem Wetter der Grill im Innenhof angefeuert und der Tag konnte gemeinsam ausgeklungen werden.

Ab 14 Uhr bestand zudem die Möglichkeit am Forum Praxisphasen teilzunehmen. Auch der Workshop von Dr.' Anoushka Strang ging hier noch in eine zweite Runde zum Thema Schreibenergie durch Fokussierung

Bilder vergangener Get Together

Annual Retreat

Die Vorstellungs-Formate im Überblick

Präsentations-Sessions

Das „klassische“ Format eignet sich besonders für die Personen, die schon weiter fortgeschritten sind und/oder für eine Konferenz o.ä. im geschützteren Rahmen üben möchten. Insgesamt stehen 35-max.40 min pro Person zur Verfügung. Die Präsentierenden können dabei selbst entscheiden, wie lange der Rückmeldungsteil sein sollte. Die Präsentations-Sessions umfassen meist drei Personen mit ähnlichen Themen ihrer Dissertationsprojekte.

Roundtable-Sessions

Bei diesem Format wird ein kürzerer Input (auch work in progress / Werkstattberichte möglich) gegeben, gestützt durch z.B. ein Handout. Im Anschluss werden offene Fragen thematisiert oder auch konkrete Instrumente oder Auswertungsschritte gemeinsam betrachtet. Pro Person bestehen 20-30min Zeit. Der Input sollte nach Möglichkeit 10 Minuten nicht überschreiten.

Poster-Sessions

Ein Poster bietet die Möglichkeit andere Forschende in komprimierter Form über das eigene Projekt zu informieren und einzuüben, das eigene Projekt in unterschiedlichem Detailgrad vorzustellen. Zu Beginn der Poster-Session werden durch die Vorstellenden eine Kurzpäsentation im Umfang eines Elevator-Pitches für die Zuhörenden gehalten. Danach besteht die Zeit, dass länger und intensiver mit Interessierten in den Austausch gegangen werden kann. Mitglieder die parallel in andere Sessions eingebunden sind, können asynchron via Briefumschlag-System Feedback einbringen.

Nach fast vier Jahren konnte vom 22. bis 23. Februar 2024  wieder das Annual Retreat der Graduiertenschule stattfinden. Rund 80 Teilnehmende trafen sich an am Tagungsort in Bergisch-Gladbach, um sich zwei Tage lang dem intensiven Austausch zu widmen. Das vielfältige Workshop-Angebot zu Themen wie dem Umgang mit nicht-signifikanten Ergebnissen, der Systematischen Literaturrecherche, dem Begutachtungsprozess in Fachzeitschriften oder dem Schreibprozess während der Promotion war durch eine Vorab-Umfrage konkret auf die Bedürfnisse der Mitglieder abgestimmt.

Am 6. und 7. Februar 2025 fand das Annual Retreat der GSLB  im schönen Königswinter statt. Im Mittelpunkt stand abermals der interdisziplinäre wissenschaftliche Austausch zwischen Promotionsinteressierten, Promovierenden, Postdocs, Alumni und wissenschaftlichen Betreuungspersonen. Ein besonderes Highlight war die offizielle Begrüßung unserer neuen wissenschaftlichen Mitarbeitenden, die künftig Beratungen zu methodischen Fragen anbieten: Dr. Pawel Roman Kulawiak (quantitative Methoden) und Dr.’ Maike Lambrecht (qualitative Methoden). Zudem wurde die Pilotversion des Forschungstagebuchs, erstellt von Vivien Putzmann, Dr.’ Eva Becker und Chiara Prescha, vorgestellt und verteilt.

Rückblick: Annual Retreat 2024 & 2025

Angebotene Workshops & weitere Formate beim Annual Retreat 2024

Arbeit am Lebenslauf und Forschungs- und Lehrkonzept Dr.' Eva Becker
Den eigenen Artikel promoten Dr.' Eva Becker
No need to p - Umgang mit nicht-signifikanten Ergebnissen Dr. Peter Edelsbrunner
Schreibberatung: Der Weg zum Text Dr.' Helga Esselborn
Zielreflexion mit IKIGAI Daniela Maas
Literaturverwaltung mit Zotero Mirko Ruf
Der Begutachtungsprozess von Fachzeitschriften Clara Schramm & Sophie Arnold
Systematische Literaturreviews Clara Schramm
Austausch der Betreuungspersonen moderiert von Prof.' Dr.' Petra Herzmann
Diskussionsrunde "Machtmissbrauch in der Wissenschaft" Prof.' Dr.' Aline Willems

Angebotene Workshops & weitere Formate beim Annual Retreat 2025

Scheitern erlaubt: Ein kritischer Blick auf Zielsetzung und Zeitplanung Dr.' Eva Becker
Karrierewege in der Wissenschaft Dr.' Eva Becker
KI in der Wissenschaft Dr.' Alexandra Habicher
Ganzschrift oder Kumulus - Abwägen der Vor- und Nachteile der Publikationsstrategien für Qualifikationsarbeiten Prof.' Dr.' Petra Herzmann
Wie kann ich die Repräsentativität meiner Stichprobe beurteilen / Vertiefung in R und R Studio Dr. Pawel Kulawiak
Wie strukturiere ich mein Material? Kategoriensysteme und Typenbildung Dr.' Maike Lambrecht
Literaturverwaltung mit Zotero Mirko Ruf, Marius Scholz
Das Forschungstagebuch Vivien Putzmann
Der Begutachtungsprozess von Fachzeitschriften Clara Schramm
Design-Based Research - Chance und Herausforderung im Rahmen von Qualifikationsarbeiten Prof. Dr. René Schröder
Wissenschaftliches Schreiben Prof. Dr. Thorsten Pohl
Austauschrunde der Betreuungspersonen moderiert von Prof.' Dr.' Aline Willems
Vorstellung der neuen Plattform der Lehrer*innenbildung Prof.' Dr.' Petra Herzmann
Austauschrunde "Back to School" Dr.' Michaela Quast, Dr. Benjamin Becker, Dr. Lukas Becker, Benjamin Niehs, moderiert von Til Kuder

Bildergalerie vergangener Retreats

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